Im Job…und nun?

Es ist sehr viel Zeit ins Land gegangen. Und viele Dinge sind passiert. Neue Chancen, Etablierung bekannter Aufgaben, zu viel um alles in einem einzigen Post abzuarbeiten. Dafür sollte man sich doch Zeit lassen. Keine Eile, kein Stress 🙂

In den nächsten Tagen und Wochen werden hier Berichte aus dem Berufsleben eines Psychologen folgen. Was schön ist, was stressig, was herausfordert.

Aber woraus werden diese Berichte genau bestehen? Bitte gebt mir Feedback, was euch interessiert! 🙂

 

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Was ist denn ein PiA ?

🙂

Ein PiA ist ein Psychologe oder eine Psychologin in Ausbildung. Und warum befindet sich der Psychologe in Ausbildung? Er hat die Entscheidung getroffen beruflich als Therapeut zu arbeiten. Zu diesem Zweck benötigt er eine Approbation, die nach einer mindestens dreijährigen Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und einer bestandenen Abschlussprüfung, erteilt wird. Erst danach darf sich ein Psychologe offiziell auf als Psychotherapeut bezeichnen, mit Patienten therapeutisch arbeiten und einen Kassensitz eröffnen (diesbezüglich gibt es auch noch spezielle Regelungen, die hier aber ausnahmsweise vernachlässigt werden). Wichtigste Voraussetzung für den Eintritt in die Therapeutenschule ist ein abgeschlossenes Studium der Psychologie (Diplom oder Master of Science). Außerdem können auch Ärzte und Sozialpädagogen eine solche Ausbildung absolvieren (ebenfalls mit eigenen Regularien und Zugangsvoraussetzungen).

Im Rahmen der genannten Ausbildung müssen zwei Praktika (mind. 12 Monate und mind. 6 Monate) z.B. in einer Psychiatrie absolviert werden, danach müssen mehrere hundert Stunden psychotherapeutische Arbeit abgeleistet werden, Nachweise über eigenständige Arbeiten in Lernrguppen erbracht werden und über den gesamten Ausbildungszeitraum Seminare besucht werden, in denen Wissen über psychische Erkrankungen, deren Behandlung, sowie rechtliche Grundlagen zur Arbeit als Therapeut vermittelt werden.

Das ist in groben Zügen die Beschreibung der Tätigkeiten und Verpflichtungen eines PiA 🙂 Und jetzt, da Sie wissen, was es gebraucht um sich als PiA zu bezeichnen, werden immer wieder einige Tätigkeitsberichte folgen.

Viel Spaß dabei! 🙂