Sport ist Mord

So sehr man Winston Churchill schätzen möge, mit diesem Ausspruch hat er sich einen ganz schönen Klops geleistet. Ein Freibrief für alle Bewegungsunfreudigen, den man erst einmal entkräften muss.

Und warum? Wieso soll man Sport machen? Nun ja, es ist gesund, es macht Spaß, es hält fit, es formt den Körper. Alles altbekannte Tatsachen, mit denen wir uns erst einmal nicht weiter beschäftigen müssen.

Viel interessanter ist der Zusammenhang von Sport und Stress. Sport reduziert Anspannung und kann einen guten Ausgleich schaffen. Schon wieder so eine sattsam bekannte Tatsache. Was aber oftmals nicht so klar ist, ist die Definition des Begriffs Sport! Was bedeutet Sport eigentlich? Für die meisten Leute bedeutet Sport: Schwitzen, Anstrengung, große Überwindung, und vor allen Dingen viel Aufwand. Ein Aufwand für den zumeist einfach keine Zeit bleibt, wodurch die Stressreduktion durch Sport von vornherein verwährt ist.
Das muss aber nicht sein! Es ist nicht das zweistündige Power-Workout, dass Stress abbauen kann allein, sondern vielmehr die körperliche Aktivierung, die bereits aus sehr kurzen und kleinen Übungen bestehen kann.

Zum Beispiel kann man sich einfach mal am Schreibtisch ordentlich recken und strecken. Das entspannt, bietet eine kleine Auszeit und lockert die angespannten Muskeln. Vorteil: Man kann sich sofort und jederzeit recken und muss nichts vorbereiten. Nun gut, ich würde im meeting mit dem Chef darauf verzichten, wenn man nicht so ganz weiß welche Sportbegeisterung der Chef zeigt.

Anderes Beispiel: Joggeln; auf der Stelle joggen. Das kurbelt den Kreislauf an 🙂 Und all das ist mit minimalem Zeit- und Arbeitsaufwand einzurichten.

Nun ja, joggeln mag im Großraumbüro möglicherweise zu überraschten Blicken führen, oder aber auch Ihre Kollegen zum mitmachen animieren. Sollten Sie darauf verzichten wollen, könnte es aber doch auch ganz ansprechend sein, regelmäßig die Treppe anstatt den Fahrstuhl zu nehmen oder kleine Einkäufe zu Fuß ohne das Auto zu machen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf 🙂

Natürlich kann man sich immer steigern und aus diesen kleinen Übungen langsam und stetig regelmäßige SPortliche Aktivitäten aufbauen, aber wieso sollte man sich direkt von Anfang an überfordern? Lassen Sie es langsam angehen und genießen Sie von Anfang an Ihre Aktivitätserfolge! Darum geht es nämlich: Kein anhaltender Erfolg ohne regelmäßige Belohnung!

🙂

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